Kolmârden: Wildfire geschlossen, Baugenehmigung entzogen!

Am gestrigen Donnerstag wurde die Baugenehmigung für die neue Holzachterbahn „Wildfire“ aufgehoben. Mehrere Anwohner haben kritisiert, dass die erst im Sommer 2016 eröffnete Holzachterbahn zu viel Lärm verursacht und nun hat der Land und Umwelt Gerichtshof die Baugenehmigung für die Achterbahn aufgehoben. Seit August wurde auf Grund der Beschwerden von Anwohnern eine Lärmstudie erarbeitet.

Christer Fogelmarck,  CEO in Kolmården, in einer Pressemitteilung: „Es ist ein turbulenter Tag gewesen. Ich bin traurig, bestürzt und überrascht. Wir haben auf ein anderes Ergebnis gehofft, aber wir sind gut vorbereitet auf die verschiedenen Szenarien. Bevor wir wissen, wie wir jetzt vorgehen, werden wir uns die Gründe für die Entscheidung genauer ansehen. Dann legen wir der Gemeinde unsere Optionen vor.“

Foto: Kolmârden
Foto: Kolmârden

Das Urteil des Land und Umwelt Gerichtshofs besagt, dass die Achterbahn zu erheblichen Auswirkungen auf die Umwelt, einschließlich der Tierwelt und die umliegenden Natur Gebiete, führt. Der Gerichtshof weist auch auf den zunehmenden Verkehr hin seit der Eröffnung.
Anscheinend wurden beim Bau die Richtlinien, die zur Auflage gemacht wurden, nicht eingehalten. Dies müsse nun von der Gemeinde geprüft werden.

Wir haben mit den Behörden von Anfang an zusammengearbeitet und von der Gemeinde erhielten wir die Information, wie dieser Prozess laufen würde. Wir haben uns daran gehalten und nun bekommen wir eine komplett andere Antwort, sagt Christer Fogelmarck.

Die Entscheidung des Gerichts bedeutet im Grunde, dass Kolmården die Achterbahn wieder abreißen müsste. Es kann allerdings umgangen werden, wenn die Gemeinde von Norrköping, welche die Genehmigung für den Bau gab, nun im nachhinein eine neue Baugenehmigung ausstellt. Diese muss aber nun zunächst erstmal vom Park unter Einhaltung der Auflagen neu beantragt werden! Ob die Gemeinde dann den Antrag zustimmt, muss man abwarten. Die Auswirkungen auf die Tiere und die Natur müßten, so das Gericht, müssen ebenfalls neu geprüft werden.

Es ist nicht möglich Rechtsmittel gegen das Urteil  des Land- und Umwelt Gerichtshofs einzulegen. Die Zukunft der  Achterbahn ist somit im Moment ungewiss. Fakt ist, ohne Baugenehmigung muß die Bahn erstmal geschlossen bleiben!

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