Foto: Dreamworld.com.au

Wunder bei Dreamworld Unglück

Bereits gestern berichtet wir über den tragischen Unfall auf der Wildwasserbahn „Thunder River Rapids“ im australischen Freizeitpark Dreamworld bei dem 2 Frauen und 2 Männer ums Leben gekommen sind. (Zum Beitrag)

Wie die australischen Behörden in einer aktuellen Pressekonferenz mitgeteilt haben, ist das verunglückte Boot aus noch nicht bekannten Gründen nach hinten umgekippt. Desweiteren wurde in der Pressekonferenz bekannt gegeben, dass sich neben den 4 zu Tode gekommenen Personen auch 2 Kinder in dem Boot befanden. Der 10-jähriger Junge und das 12-jährige Mädchen konnten sich wie durch ein Wunder, so der Polizeisprecher, retten.

AAP/Dan Peled/via REUTERS
AAP/Dan Peled/via REUTERS

Der Freizeitpark blieb natürlich auch heute weiter geschlossen und die Ermittlungen der Behörden dauern vor Ort weiter an. In der Nacht wurde das verunglückte Boot mit einem Kran geborgen und zu weiteren Untersuchungen der Unglückursache weggebracht. Wie lange Dreamworld geschlossen bleiben wird, kann derzeit niemand sagen.

Dreamworld Thunder River Rapids Ride; Foto: wikipedia
Dreamworld Thunder River Rapids Ride; Foto: wikipedia

Der Unfall hat aber auch Auswirkungen auf andere Parks. Im Busch Gardens, in Tampa Florida, wo ebenfalls ein Rapid River aus dem Jahre 1986 steht, hat man sich dazu entschlossen den Congo River zu schließen bis man in Australien die Ursache für das Unglück ermittelt hat. Bis auf die Strecke sind die Bahnen von der Technik her identisch. Zwar kommen im Busch Gardens größere Boote für bis zu 12 Personen zum Einsatz (in Dreamworld gibt es Boote für 6 Personen), der Park möchte aber dennoch auf Nummer sicher gehen.

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